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Maren – Mutmacherin bei yeswecan!cer
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Mutmacherin Carolin

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Mutmacherin Carolin im Gespräch mit Bianca Nawrath

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Alex
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Maren – Mutmacherin bei yeswecan!cer

Wir wollen vorbildhafte #Mutmacher und Betroffene, die ihren couragierten Kampf gegen die Krankheit öffentlich machen, in ihrer Mission unterstützen. yeswecan!cer.org möchte das gemeinsame Dach und die Kommunikationsplattform für diese Influencer sein.

Wir freuen uns, wenn wir an dieser Stelle weitere #Mutmacher vorstellen können. Ihr kennt jemanden, der unsere #Mutmacher-Galerie erweitern kann oder seid selbst aktiv?

Dann schreibt uns an [email protected] mit einem Foto und einer kleinen Biografie. #strong2gether.

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Neu bei uns

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Liz

Auch wenn so eine Diagnose für viele erstmal schockierend ist: Du bist nicht allein mit der Krankheit! Es gibt unzählige Menschen, die dasselbe Schicksal teilen und bereit sind, Dir zu helfen!
Ich bin Liz, bin 19 Jahre alt und im Juni 2022 wurde bei mir Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin Lymphom) im Stadium 3A diagnostiziert. Alles fing damit an, dass ich im Dezember 2021 Corona bekommen habe. Fast meine ganze Familie hatte sich damit infiziert, doch keinen hat es so heftig erwischt wie mich. Seitdem war der Lymphknoten unter meiner rechten Achsel angeschwollen. Mein Hausarzt meinte, das sei eine häufige Erscheinung bei COVID und ich solle mir keine Sorgen machen. Auch, als die Schwellung weiter anhielt und ich mich deshalb mehrmals bei ihm vorstellte, blieb er bei seiner Einschätzung, ein flüchtiger Ultraschall zeigte keine Auffälligkeit.
Im Februar 2022 erfüllte sich ein lang gehegter Traum: Ich trat mein Auslandsjahr in New York an. Ich war in körperlicher Topform – bis auf die Lymphknotenschwellung, die mich nach wie vor sehr beunruhigte. Schließlich folgte ich meinem Bauchgefühl und suchte in New York einen Arzt auf. Nach einem gründlichen Ultraschall bekam ich sofort einen Termin für eine Nadelbiopsie, eine Woche später das Ergebnis: Hodgkin Lymphom. In dem Moment brach eine Welt für mich zusammen!
Ich war 19 und hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit Krebs. Die Krankheit war bis dato für mich gleichbedeutend mit „Tod“. Sofort war klar, dass ich meine Zelte in New York abbrechen und für die Behandlung zurück nach Deutschland musste. Und auch wollte, denn nach so einer Diagnose möchte man zurück zu seiner Familie.
Innerhalb von Tagen veränderte sich mein ganzes Leben: Ich hatte eine Eizellentnahme, eine Lymphknotenentnahme, eine Katheter-OP, wurde künstlich in die Wechseljahre versetzt. Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte wurden Alltag. Ebenso wie Tabletten mit starken Nebenwirkungen und Medikamente, die ich mir selbst spritzen musste.
Auch meine Chemotherapien gingen zeitnah los und ich verlor nach und nach meine Haare. Zuerst wollte ich es kaum jemandem erzählen, nur meine Familie und meine vier ersten Freunde waren eingeweiht. Aber nach und nach wurde mir klar, dass ich die Krankheit akzeptieren muss und dass sie nicht das Ende bedeutet. Ich beschloss, offen zu meiner Diagnose zu stehen und veröffentlichte auf Instagram ein Video, wie ich meine Haare abrasierte, woraufhin ich unter anderem durch den Support von Joko viele Menschen erreicht und auch kennengelernt habe, die dasselbe durchmachen. Es war unglaublich toll zu wissen, dass man nicht alleine ist und es hat mich total glücklich gemacht, dass ich durch meine Offenheit Menschen zum einen aufklären und zum anderen auch motivieren konnte.
Ob mit Haare oder ohne, ob mit Krankheit oder ohne, ich bin trotzdem ich! Ich habe mich schon immer gerne geschminkt und mich hübsch gemacht, und die Krankheit kann und wird mir das nicht nehmen.
Ich setze mir kleine Ziele, um meinen Alltag zu strukturieren und mich nicht zu sehr meinen Gedanken hinzugeben. Zum Beispiel spazieren gehen, jemanden anrufen, mich hübsch machen, lesen, zu duschen oder etwas zu malen. Am Ende des Tages weiß ich dann, was ich erreicht habe, aber auch ein großes Ziel vor Augen ist eine wichtige Motivation.
Mir ist es wichtig, Menschen aufzuklären über die Krankheit und dass es ein Leben mit und nach Krebs gibt. Obwohl Krebs so eine Volkskrankheit ist, sind so viele Menschen total unaufgeklärt und das sollte nicht so sein. Außerdem möchte in den Menschen mitgeben, dass man immer auf seinen Körper hören soll. Wenn das Bauchgefühl sagt, es stimmt etwas nicht mit dem Körper, sollte man darauf hören. Oft hilft es dann, eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen. Gerade dann, wenn man sich mit seinem Bedenken nicht ernst genommen fühlt.
Und so schlimm die Krankheit ist – mir hat sie auch Positives gebracht: Der Zusammenhalt in meiner Familie ist total gewachsen, und ich weiß jetzt, wer wirklich zu mir steht, wenn es eng wird. Man lernt generell, seinen Körper so viel mehr zu schätzen, auch wie viel Arbeit er täglich für einen leistet.
Ich habe mich selbst viel besser kennengelernt und mein Interesse z.B. fürs Malen intensiviert. Ich engagiere mich, andere Menschen zum Blutspenden und Haare spenden (für Krebskranke) zu bewegen. Alles Dinge, die ohne meine Krankheit nicht möglich gewesen wären. Es kostet Zeit, die Krankheit zu akzeptieren und es ist auch okay, wenn man mal schlechte Tage hat. Aber manchmal kann es einem unglaublich helfen, die Dinge – auch wenn es nur wenige sind –  im positiven Licht zu betrachten.
„Ich lasse mich nicht vom Krebs definieren!“
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Vincent

Die Stammzellenspende bedeutete für ihn: „Geheilt, aber kaputt.“

Vincent ist 30 Jahre alt, vor neun Jahren ist er an CML erkrankt: chronische myeloische Leukämie. Blutkrebs. Immer wieder kamen starke, undefinierbare Gelenkschmerzen. Vor Weihnachten in den Schultern, dann im Frühjahr an den Hüften. Der Erstverdacht Rheuma war ausgeschieden, es musste weitergesucht werden. In einer Klinik kam dann die CML-Diagnose. Zunächst hieß es, es sei gut behandelbar, doch zwei Tage später kam die Wendung: Atypische Erkrankung. Letztes Mittel: Stammzellenspende. Vincent war davor ein leidenschaftlicher Sportler, berufstätig als Handwerker – und weit entfernt von gesundheitlichen Risiken: keine familiäre Vorbelastung, keine genetische Erbanlage, nichts. Sie war verbunden mit vier Monaten hohem Fieber, Gewichts- und Realitätsverlust. Es folgten zwei Graft-versus-Host Erkrankungen, verbunden mit einer Schädigung des Bindegewebes, die die gesamte Haut steif und zäh werden ließ, und einige Reha-Maßnahmen.

Heute sagt Vincent: „Ich bin hier, ich lebe, ich bin gesund und ich fühle mich wohl. Fußballspielen kann er noch nicht, dafür geht er viel wandern, klettern und Skifahren. Jeden Montag arbeitet er mit seinem Physiotherapeuten an der Beweglichkeit. Als Zimmermann kann er nicht mehr arbeiten, Vincent schulte um zum Bautechniker und arbeitet jetzt als Bauleiter, demnächst wechselt er in das lokale Bauamt. „Du brauchst kompetente und empathische Ärzte und Pfleger und ein Umfeld, welches an dich glaubt. An dich selbst zu glauben, bringt einem aber keiner bei. Das muss jeder selbst machen.“ Vincent appelliert: „Krebs ist ein Arsch, aber wer hin und wieder ein Blutbild machen lässt und die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung besucht, dann kann man vieles finden, bevor es eine Katastrophe wird.“

„Krebs ist ein Arsch. Macht Eure Vorsorgeuntersuchungen!“
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Uta

Liposarkom
Durch die Krankheit hat sie in ihrem Leben aufgeräumt und viele neue Erkenntnisse gewonnen.
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Katja

Gebärmutterkrebs
Der Tumor hat sich scheinbar gebildet, als sie körperlich und mental ausgezehrt war.
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Maja

Rektumkarzinom
Sie hat nach der Diagnose ihren Lebensstil drastisch geändert und setzt nun auf die indische Heilkunst.
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Tatiana

Lungenkrebs
Sie läuft den Jakobsweg, um neue Kraft zu schöpfen. Und sie löste sich von Freunden, die ihr Kraft raubten.
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Sabine

hormonpositivem Brustkrebs mit Lymphknotenbefall
Sie macht Behinderten Mut, die auch von Krebs betroffen sind.
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Katrin

Brustkrebs
Mit gesundem Egoismus, Achtsamkeit und Widerstandsfähigkeit gegen den Krebs
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Denise

Morbus Hodgkin, Schilddrüsenkrebs
Die Mutter von zwei Kindern hat bereits drei Krebserkrankungen hinter sich.
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Daniela

Darmkrebs, Nierentumor
Sie erkrankte mit gerade mal vier Jahren das erste Mal an Krebs.
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Yvonne

Brustkrebs
Sie musste in einem Jahr, den Verlust ihres Mannes und die eigene Krebserkrankung verkraften.
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Male

Paraneoplastisches Syndrom
Der Krebs ist besiegt, Schwindel und Doppelbilder sind geblieben: PNS.
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Gerald

Darmkrebs
Der Hobby-Tänzer, Familienvater und Maschinenbauer hat ein Buch über seine Erfahrungen mit dem Krebs geschrieben.
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Sonja

Brustkrebs, Metastasen in der Lunge
Auch als Palliativpatient:in kann man das Leben aktiv gestalten
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Stefan

Peniskrebs
Die Diagnose Peniskrebs hat sein Leben verändert. Doch nun gibt er wieder Vollgas.

Jessi

Gebärmutterhalskrebs
Sie erkrankte während der Pandemie, was besondere Ängste mit sich brachte.

Annette

Brustkrebs
Sie hat für sich entschieden, dass das Leben zu kurz ist für „Vielleicht“, „Hätte“, „Könnte“ und vor allem „Warum habe ich nicht?“.

Yvonne

Mamakarzinom
2021 war ein hartes Jahr für Yvonne, doch sie gibt nicht auf.