CALL-IN: Krebs ist Familiensache

Wenn ein Mitglied an Krebs erkrankt, wird die ganze Familie auf eine harte Belastungsprobe gestellt: Partner müssen allein die schwierige Neu-Organisation des Alltags meistern, Kinder mit Einschränkungen leben, alle große Verunsicherung und Verlustängste aushalten, ihre eigenen Bedürfnisse hintenan stellen. Wie lerne ich, in dieser Extremsituation meine Kräfte realistisch einzuschätzen? Wo bekomme ich psychologische, aber auch ganz pragmatische Unterstützung? Was kann ich tun, um herauszufinden, ob ich oder meine Kinder erblich vorbelastet sind? Welche Vorsorgemaßnahmen muss die Familie ergreifen?

Über diese und weitere Fragen spricht Susanne Reimann mit Dr. Adak Pirmorady, Fachärztin für Psychosomatische Medizin an der Charite Berlin und Prof. Dr. Axel Stang, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Barmbek und Leiter des Onkologischen Zentrums.

Wir freuen uns auf möglichst viele Fragen von Euch. Unabhängig davon, ob Ihr nächsten Donnerstag live dabei sein könnt oder nicht: Schreibt uns oder schickt uns Eure Frage als Video (max. 1 Minute) an: call-in@yeswecan-cer.org. In der YES!APP könnt Ihr Eure Fragen live während der Sendung stellen.

Laut WHO könnte jede dritte Krebserkrankung durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. Heißt das im Umkehrschluss, dass ich schuld bin an meiner Erkrankung, wenn ich mich falsch ernährt, zu wenig bewegt, geraucht habe, mir zu viel Stress zugemutet habe? Oder nicht regelmäßig zur Früherkennung gegangen bin? Solche Fragen stellen sich viele Betroffene und belasten sich...
Viele Menschen, die an Krebs erkrankt sind, verlieren im Laufe der Behandlung an Gewicht. Das schwächt ihren Körper zusätzlich und macht sie unter anderem anfälliger für Infekte. Oft ist auch das Essen im Krankenhaus weder lecker noch sonderlich gesund. Welche  Ernährung stärkt die Abwehrkräfte? Was sind die größten Ernährungsfehler? Mit welchem Essen beginne ich am...
Zu den Grundwerten der Palliativen Versorgung gehört die Selbstbestimmung einschließlich der bestmöglichen Erhaltung der Lebensqualität. Nicht heilbare onkologische Patient:innen sollen so ihr subjektives Wohlbefinden verbessern, aktiv bleiben, arbeiten und noch jahrelang mit ihren Familien leben können. Es heißt: Leben bis zuletzt. Die ambulante palliative Betreuung bietet ein sorgsames Begleiten: Was hilft Patient:innen, einen angemessenen Umgang mit ihrer Krankheit zu...