Mit dir da durch
Du hast Brustkrebs und bekommst eine Antihormontherapie? Vielleicht hast du gerade erst damit angefangen. Vielleicht nimmst du dein Medikament schon seit Monaten oder Jahren. Oder du lebst mit metastasiertem Brustkrebs und die Antihormontherapie gehört längst zu deinem Alltag.
Dann kennst du vielleicht diese Fragen: Was kommt auf mich zu? Welche Beschwerden können auftreten? Was kann ich selbst tun? Und muss ich das alles einfach aushalten?
Genau aus diesen Fragen ist „Mit dir da durch“ entstanden. Ein Begleitbuch, in dem Frauen mit Brustkrebs ihre Erfahrungen teilen und Expertinnen ihr Wissen einbringen.
Auf dieser Website bekommst du einen ersten Einblick in die wichtigsten Themen. Und vielleicht findest du genau die Information, nach der du gerade suchst.
„Es geht nicht nur darum, länger zu leben. Es geht auch darum, möglichst gut zu leben.“
Antihormon- therapie – wichtig zu wissen:
„Die Antihormontherapie gehört im Moment zu meinem Leben dazu. Ich habe gelernt, das anzunehmen, ohne alles einfach hinzunehmen.“
Was dir helfen kann, wenn Beschwerden auftreten
Vielleicht merkst du kaum etwas von deiner Antihormontherapie. Vielleicht verändert sie deinen Alltag aber auch deutlich. Und manchmal kommt zu den körperlichen Beschwerden noch die Frage: Wie lange soll ich das eigentlich noch schaffen? Du musst damit nicht allein bleiben. Viele Beschwerden lassen sich lindern oder behandeln. Entscheidend ist, dass du sie wahrnimmst, ernst nimmst und ansprichst.
„Die Medikamente machen Nebenwirkungen, ja. Aber gib deinem Körper Zeit und sei geduldig mit dir. Versuche herauszufinden, was DIR hilft.“
Yoga kann dich begleiten
Yoga braucht keine Vorerfahrung und keine besondere Fitness. Mit sanften Bewegungen, bewusster Atmung und Entspannung kannst du dir etwas Gutes tun und deinen Körper bewusster wahrnehmen. Yoga kann dich unter anderem bei Fatigue, Schlafproblemen, Ängsten oder Anspannung unterstützen. Ganz wichtig: Entscheide selbst, was dir guttut und wie viel gerade geht – schon ein paar bewusste Atemzüge können eine kleine Pause für dich sein.
Neben- wirkungen – was kann mir helfen?
„Ich habe das, was ich nicht ändern kann, akzeptiert und meinen Fokus auf das gesetzt, was ich noch beeinflussen kann.“
Dranbleiben heißt nicht, alles auszuhalten
Eine Antihormontherapie kann über Jahre Teil deines Lebens sein. Gerade wenn die intensive Behandlung schon länger zurückliegt und du dich wieder gesund fühlst, kann es schwerfallen, täglich an die Erkrankung erinnert zu werden. Auch Nebenwirkungen können das Dranbleiben erschweren.
Wenn du über eine Pause oder einen Abbruch der Therapie nachdenkst, sprich vorher mit deinem Behandlungsteam. Gemeinsam könnt ihr überlegen, welche Möglichkeiten es gibt.
Seite für Seite bei dir: unser Begleitbuch
Du möchtest tiefer einsteigen? Im Begleitbuch „Mit dir da durch“ findest du viele der hier angesprochenen Themen ausführlicher: von der Wirkweise der Antihormontherapie über den Umgang mit Nebenwirkungen bis hin zu Bewegung, Yoga, Sexualität, Psyche und dem Gespräch mit deinem Behandlungsteam.
Das Buch ist dabei kein Programm, das du abarbeiten musst. Es ist ein Begleiter, in dem du nachschlagen, markieren, schreiben und immer wieder zu den Themen zurückkehren kannst, die gerade für dich wichtig sind.
Nimm dir, was du gerade brauchst.
Wie „Mit dir da durch“ entstanden ist
Für „Mit dir da durch“ haben wir geballtes Erfahrungswissen zusammengetragen: Sechs Frauen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs, die sich in verschiedenen Selbsthilfeorganisationen engagieren, haben eingebracht, was sie gern früher gewusst hätten und was ihnen hilft. Hinzu kamen die Perspektiven von drei ausgewiesenen Expertinnen: Breast Care Nurse Birte Schlinkmeier, „Yoga und Krebs“-Gründerin Gaby Nele Kammler und Prof. Dr. Maggie Banys-Paluchowski als medizinisch-fachliche Prüferin. Möglich wurde das Ganze durch die freundliche Unterstützung der Lilly Deutschland GmbH.
Das Ergebnis soll vor allem eines sein: eine Begleitung auf deinem ganz persönlichen Weg.
„Es geht nicht darum, alles auf einmal zu schaffen. Es geht darum, aus vielen kleinen Schritten möglichst viele gute Tage zu machen: You never walk alone!“
Für das Begleitbuch hat yeswecan!cer acht Patient Advocates aus unterschiedlichen Initiativen und Organisationen zu einem gemeinsamen Co-Creation-Workshop zusammengebracht. Das Ziel: Wissen sammeln, das Frauen mit hormonell bedingtem Brustkrebs selbst an vielenStellen vermisst haben – verständliche Informationen, konkrete Tipps und ehrliche Erfahrungen aus dem Alltag mit der Therapie.
Aus unterschiedlichen Geschichten und Perspektiven entstand ein gemeinsames Buch von Frauen für Frauen. Einblicke in den Entsteheungsprozess bekommst du in diesem Video.
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Mehr Informationen
Du musst da nicht allein durch.
Vielleicht hast du noch Fragen, möchtest dich mit anderen austauschen oder suchst ganz konkrete Unterstützung. Es gibt verschiedene Beratungsstellen, Organisationen und Angebote, die für dich da sind.