Wobei Yoga unterstützen kann

Yoga lässt sich flexibel an deine Kraft anpassen – im Stehen, Sitzen oder Liegen. Für eine kleine Atempause machst du es dir bequem, spürst den Kontakt zur Unterlage und beobachtest einige Atemzüge, ohne sie zu verändern. Die Kriegerposition kann Stabilität und Kraft fördern; dabei zeigt der vordere Fuß nach vorn, während der hintere um 90 Grad gedreht ist. Beim „Krokodil“ werden die Knie unterlagert und der Körper nur sanft gedreht. Du kannst jede Übung anpassen oder auslassen. Bei Schwindel oder Unwohlsein hörst du auf. Kläre geeignete Übungen bei Beschwerden oder besonderen Risiken vorab mit deinem Behandlungsteam.

Hier findet du hilfreiche Links und Zusatzmaterial für deine sanfte Yoga-Praxis:

Yoga-Übungen

Kriegerposition

Wirkung: schenkt Stabilität, Entschlossenheit, Kraft, fördert Muskelaufbau. Bei der Ausführung beachten: vorderer Fuß zeigt gerade nach vorne, hinterer Fuß ist 90 Grad ausgedreht, das vordere Knie steht über dem Fuß.

Krokodil

Wirkung: schenkt Ruhe, kann Ängste reduzieren, vermindert Stress, fördert den Lymphfluss. Bei der Ausführung beachten: Knie bei Krebspatientinnen unbedingt unterlagern, nur sanfte Drehung; 

Sitzpositionen – auf dem Boden und auf dem Stuhl

Einfache Sitzhaltung, kann auch auf einem Stuhl ausgeführt werden. Eine Hand auf dem Brustbein, eine Hand auf dem Bauch.

Wirkung: Beruhigt den Geist, schafft Bewusstsein für den Atem, kann das Atemvolumen erhöhen, ermöglicht Einfluss auf das Nervensystem.

Bei der Ausführung beachten: Lass den Atem so tief werden, dass sich sowohl dein Brustbein als auch dei Bauch sanft mitbewegen.

 

Yoga Stuhlposition