Bayerische Krebsgesellschaft sagt „YES!“ zur neuen App für krebskranke Menschen von yeswecan!cer

29.04.2019

Pressemeldung der Bayerischen Krebsgesellschaft, München 29.04.2019

// Mobiltelefone und ihre Software-Anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, denn sie bieten viele praktische Hilfen. So auch die neue YES! APP von yeswecan!cer. Die erste mobile Selbsthilfegruppe für Menschen mit Krebs hilft Betroffenen, sich im Alltag leichter zu vernetzen.

Gerade nach der Diagnose fühlen sich Erkrankte oft einsam, alleingelassen und verunsichert. In dieser Situation hilft es ihnen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, um die eigene Erkrankung besser zu verstehen und zu verarbeiten. Allerdings lässt der krankheitsbedingt veränderte Alltag mit unzähligen Arztterminen oft wenig Raum für ein persönliches Treffen. Vor allem Patienten, die nicht draußen am normalen Leben teilhaben können, profitieren vom mobilen Austausch – egal, wo sie gerade sind.

Die Bayerische Krebsgesellschaft begrüßt diese Initiative der gemeinwohlorientierten yeswecan!cer gGmbH und unterstützt als Kooperationspartner die Umsetzung der neuen YES! APP. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Betroffenen neben der digitalen Vernetzung über die App einen schnellen Überblick über analoge Hilfsangebote in Bayern – die Psychosozialen Krebsberatungsstellen der Bayerischen Krebsgesellschaft und viele Selbsthilfegruppen in Bayern – zu geben.

Yeswecan!cer hat die YES! APP entwickelt, um Krebskranken und Angehörigen eine zeitgemäße Plattform zur Vernetzung und zum Informationsaustausch zu bieten. Der Nutzen der YES! APP liegt darin, jedem eine auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Auswahl an möglichen Gesprächspartnern mit vergleichbarem Krankheitsbild zu geben und so den Erfahrungsaustausch untereinander und den Wissenstransfer zu fördern.

Interessierte können die YES! APP seit November 2018 in einer ersten Ausbaustufe nutzen. Nach der Registrierung anhand eines Kurzprofils helfen bestimmte Filterkriterien wie: Art der Krebserkrankung, Stadium, Alter und Geschlecht, um Weggefährten zu finden. Nach bestätigter Kontaktanfrage können sich die Nutzer in einem geschützten Chat direkt miteinander austauschen.

Langfristig sollen alle bundesweit existierenden Krebsberatungsstellen und Selbsthilfegruppen in die App aufgenommen werden, damit sich Nutzer in der App auch über spezifische Angebote und Anlaufstellen in Wohnortnähe informieren und nach speziellen Themen suchen können. Mit der Kooperation zwischen der Bayerischen Krebsgesellschaft und yeswecan!cer ist hier ein erster Meilenstein gesetzt: „Wir freuen uns sehr, dass die Bayerische Krebsgesellschaft die Idee der YES! APP unterstützt. Die Bündelung der Informationen zu Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen innerhalb der App ist ein wichtiger Schritt hin zur besseren Vernetzung der Betroffenen untereinander, insbesondere mit Blick auf spezifische Krankheitsbilder und individuelle Fragen“, betont Jochen Kröhne von yeswecan!cer.

Gabriele Brückner, Geschäftsführerin der BKG: „Wir begrüßen die Initiative von yeswecan!cer, Menschen mit Krebs mit der YES! APP ein auf sie zugeschnittenes und zeitgemäßes Kommunikationsmedium anzubieten, das es ihnen ermöglicht an jedem Ort, zu jeder Zeit in einem geschützten Bereich Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen. Durch die Bereitstellung der Kontaktdaten unserer Krebsberatungsstellen und die Vermittlung von lokalen Selbsthilfegruppen, die sich online in der App präsentieren wollen, können wir dazu beitragen, Krebspatienten und ihren Angehörigen den Weg in die Vernetzung auch im lokalen Umfeld und im persönlichen Miteinander zu erleichtern.“

YES! APP IOS:

https://itunes.apple.com/de/app/yes-app/id1439189846?mt=8

YES! APP Google Play Store:

https://play.google.com/store/apps/details?id=org.yeswecancer.app

Webseite: https://yeswecan-cer.org/yes-app/

Facebook: https://www.facebook.com/yeswecancer/

Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. med. Günter Schlimok, Präsident der Bayerischen Krebsgesellschaft und Jochen Kröhne, Geschäftsführer yeswecan!cer, unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung Fotoquelle: Bayerische Krebsgesellschaft

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