NEWS FROM THE YES!FAMILY - DADA PENG TALKS ABOUT DYING AT YES!CON

Dada Peng gehört zur YES!FAMILY. Mit seiner Initiative SUPERHELDEN FLIEGEN VOR bietet er moderne Sterbebegleitung und Angebote für junge Sterbende und deren Angehörige. Dada Peng hat selbst mehrere Menschen an Krebs verloren und  macht sich bereits seit 20 Jahren in der modernen Hospizarbeit für Betroffene stark.
Für seine herausragende Arbeit wurde der Künstler im Jahr 2020 vom Deutschen Hospiz- und Palliativverband ausgezeichnet. Er berät auch den Bundesverband Kinderhospiz. Auf der YES!CON ist er in unserem ONE:ONE Format zu sehen. Mit der Krebsaktivistin Sabine Mehne, 64, diskutiert er die Frage: Ist Sterben eine Kunst? Auch mit Phillip Mickenbecker hat er sich vor dessen tragischem Tod für yeswecan!cer getroffen.

„Superhelden fliegen vor“ möchte junge Sterbende emanzipieren und die Art der Sterbebegleitung erneuern. Der Initiator und Ehrenpreisträger des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes DADA PENG hat in den letzten Jahren über 120 Hospizvereine und Hospize besucht. In fast allen gibt es wunderbare Angebote für alte Menschen oder für Kinder. Aber er hat noch kein Hospiz besucht, das explizit auch auf die Nöte und Wünsche von jungen Sterbenden und jungen Erwachsenen eingeht. Ebenso vermisst er Online- und Offline-Angebote, die die Interessen von jungen Sterbenden einfordern und fördern.
Zweck der Initiative ist die Hilfe und Unterstützung von sterbenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Durch die Förderung von Kunst-, Kultur- und Medienangeboten, die sich an junge sterbende Menschen richten, möchte er die verbleibende Lebenszeit bis zuletzt gestalten, voll ausschöpfen und, vor allem, selbst bestimmen lassen. Dazu gehört der flächendeckende Ausbau von Free Wi-Fi in Hospizen und auf Palliativstationen, ein Online-Angebot mit Tutorials und Content für junge Sterbende und vor allem ein speziell auf junge Sterbende ausgerichtetes Begleitangebot.
Nicht nur die Reformation von Sterbebegleitung, sondern auch die Sicht auf junge Sterbende soll sich verändern. Denn wir alle sind Sterbende. Der ein oder andere ist sich dessen nur mehr bewusst, findet DADA PENG:

„Wenn ein junger Mensch mit einer todbringenden Krankheit diagnostiziert wird, empfindet man dies im ersten Moment als besonders tragisch. Wenn man den Tod aber nicht länger als Ende, sondern viel mehr als das Ziel betrachtet, kann man diese Perspektive vielleicht etwas verändern. Für mich ist das Leben ein 10 km Marathon. Wir rennen alle wie blöde, legen alle bei ‚Start‘ los und werden alle irgendwann ins Ziel gelangen. Auf dem Weg begegnet uns der ein oder andere, bleibt eine Zeitlang an unserer Seite, überholt uns oder bleibt zurück. Diejenigen, die als erstes, also recht früh das Ziel erreichen, sind für mich Superhelden. Sie sind die Schnellsten, die Coolsten, sie sind diejenigen, die im Ziel die Getränke kalt stellen und die Nachfolgenden während des Einlaufs bejubeln. Superhelden fliegen vor.“

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